Öffentliche Anhörung im Jugendhilfeausschuss zeigt einhellige Meinung aller Beteiligten:“ Bei Kindern und Jugendlichen darf nicht gekürzt werden!“

PRESSEMITTEILUNG, Hamburg, 03.05.2012

Anlässlich der Pläne der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI), ab 2013 den Etat der Offenen Kinder-und Jugendarbeit (OKJA) um 10% (3,5 Mio €) zu kürzen stellte die Fraktion DIE LINKE zwei Anträge zu einer öffentlichen Anhörung im Jugendhilfeausschuss (JHA), die in der gestrigen Sitzung stattfand.
Elke Nordbrock und Sabine Boeddinghaus, Mitglieder im JHA: „Wir freuen uns sehr, dass so viele Vertreterinnen und Vertreter aus der Offenen Kinder-und Jugendarbeit, aus der Familienförderung und dem Bereich „Frühe Hilfen“ diese Gelegenheit genutzt haben, um darzulegen, dass die geplanten Kürzungen eine „Katastrophe“, „Wahnsinn“, „desaströs“ seien.“
Viele äußerten ihre Überzeugung, durch diese Kürzungen entständen immense Folgekosten durch nicht geleistete Jugendhilfe. Schon heute gäbe es einen eklatanten Personalmangel. Die Familienförderung sei chronisch unterfinanziert, aber die Aufgaben würden stetig steigen.
Angesichts der Anforderungen, die auf die Jugendhilfe zukämen, etwa bei dem Ausbau der Schulen zu Ganztagsschulen und bei der Umsteuerung der Hilfen zur Erziehung (HzE) zu sogenannten sozialräumlichen Hilfen und Angeboten (SHA), bräuchte es dringend mehr Personal für Kooperationen, Vernetzungen und die dafür notwendige Gremienarbeit. Dies alles könne aber unter dem Kürzungsdruck gar nicht erst entstehen.
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Für Rückfragen:
Sabine Boeddinghaus
Fraktionsvorsitzende DIE LINKE
Mobil: 0174 3963038
E-mail: sboeddinghaus@googlemail.com

Bereits vorliegender Antrag für den nächsten Jugendhilfeausschuss

Fraktion_DIE_LINKE_Antrag_Datenschutz_in_der_Jugendhilfe.pdf

Stellungnahme zur geplanten Kürzung der Zuwendungen an den Rieckhof

Der Rieckhof ist unser aller Rieckhof!


Der Rieckhof trägt mit seiner soziokulturellen Arbeit massgeblich dazu bei, dass Harburg seinen Bürgerinnen und Bürgern im Bereich der Bildung, der Freizeitgestaltung und des gemeinsamen Austausches ein umfassendes Angebot machen kann. Zudem realisiert  er ein deutschlandweit beispielgebendes Konzept der Beschäftigung von psychisch Erkrankten in der Gastronomie, bei Reinigungs- und Hausmeisteraufgaben. Diese Tatsache rechtfertigt eine öffentliche Förderung, die auskömmlich sein muss. In Zeiten selbstauferlegter Kürzungsdiktate kann es nicht sein, dass nun dem Leiter des Kulturzentrums, Jörn Hansen, von der SPD und der Verwaltung die Pistole auf die Brust gesetzt wird, er müsse für das nächste Jahr einen "geschlossenen" Haushaltsplan vorlegen, ansonsten drohe ihm die Ausschreibung an andere Träger, also quasi der Entzug der eigenen Lizenz. Der Rieckhof arbeitet seit seinem Bestehen mit einem faktisch abgesunkenen Etat und auf Grundlage eines Mietvertrages, der längst nicht mehr dem geltenden Mietrecht für Gewerbe entspricht. Die Fraktion DIE LINKE fordert Nachbesserungen und eine angemessene Zuwendung, gerade bei den laufenden Betriebskosten, damit der Rieckhof auch weiterhin den Harburgerinnen und Harburgern ein interessantes und abwechslungsreiches Angebot machen kann.  

Anträge für eine Anhörung zu den Kürzungen im Bereich der Jugendhilfe erfolgreich.

PRESSEMITTEILUNG


Beide Anträge der Fraktion DIE LINKE zur Anhörung der Betroffenen im Jugendhilfeausschuss sind gestern einstimmig von der Bezirksversammlung angenommen worden.

Sabine Boeddinghaus und Elke Nordbrock, Mitglieder im Jugendhilfeausschuss:“ Wir freuen uns, dass unsere Anträge angenommen worden sind. Das zeigt uns, dass alle Abgeordneten die Notwendigkeit sehen, die Folgen der 10%igen Kürzungen im Ausschuss gründlich zu bewerten und zu analysieren.
Nun erhalten die betroffenen Einrichtungen, Träger und Organsiationen die Gelegenheit , über ihre derzeitige Ausstattung zu berichten und zu den vom Senat in Aussicht gestellten massiven Kürzungen fachlich Stellung zu nehmen.
Das beste Ergebnis wäre, wenn der Ausschuss in seiner Mehrheit zu dem Ergebnis käme, die Kürzungen zurückzuweisen und noch einmal eindringlich an den Senat appelliert, von den geplanten Kürzungen Abstand zu nehmen.“

Mangelnde Ausstattung, Unterfinanzierung und schlechte Konzepte heissen bei der SPD- „Gutes Regieren“ -

PRESSEMITTEILUNG

Auf der TO des Ausschusses für Kultur, Bildung, Sport und Stadtteilentwicklung (KBSS) am 2. April um 18.00 Uhr stehen zwei Drucksachen der Fraktion DIE LINKE zur aktuellen Anmeldesituation und zum gegenwärtigen Stand des Schulbaus

Ein Schulentwicklungsplan sollte weit mehr sein, als eine rein technische Zusammenstellung von Zügigkeiten und Gebäuden. Er sollte vielmehr nach Vorstellung der Fraktion DIE LINKE die organisatorischen Rahmenbedingungen schaffen für ein bestmögliches Bildungsangebot für alle Kinder in ihrer Region. Dazu gehört eine eigene genaue Vorstellung darüber, wie die Schule der Zukunft aussehen soll und in welcher Weise die pädagogischen Angebote kindgerecht und passgenau im jeweiligen Stadtteil organisiert werden müssen. Dazu gehören also klare Aussagen zu räumlicher, materieller und personeller Ausstattung, dazu gehört das klare Bekenntnis zu Inklusion und ihrer Umsetzung an allen Schulen.
Um des liebens Friedens willen auf all diese grundlegenden Aussagen zu verzichten, heisst die Realität an Hamburgs Schulen nicht wahrnehmen zu wollen. Von Frieden kann keine Rede sein!

Für Rückfragen:
Sabine Boeddinghaus
Fraktionsvorsitzende DIE LINKE
Mobil: 0174 3963038
E-mail: sboeddinghaus@googlemail.com

Erziehungshilfe light geplant– Schuldenbremse bremst die nötigen Investitionen in der Kinder- und Jugendarbeit aus

PRESSEMITTEILUNG



Fraktion DIE LINKE bringt zwei Anträge dazu in die nächste Bezirksversammlung ein

Anlässlich der Pläne der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI), ab 2013 den Etat der offenen Kinder-und Jugendarbeit um 10% (3,5 Mio €) zu kürzen stellt Sabine Boeddinghaus, Fraktionsvorsitzende der Fraktion DIE LINKE in der Bezirksversammlung Harburg, fest: „In diesem Haushaltstitel darf es keine Kürzungen geben. Im Gegenteil, es ist dringend geboten, die offene Kinder- und Jugendarbeit so auszustatten, dass sie ihren Aufgaben gerecht werden kann. Dazu gehört eine ausreichende Personaldecke, mindestens zwei volle Stellen pro Einrichtung, und eine ausreichende Zuwendung, die den Inflationsausgleich und die Tariferhöhungen für die Beschäftigten auch sicher berücksichtigt. “...

Einladung zur Veranstaltung "Energiewende in Hamburg im Konflikt mit EU-Recht"

Am 30.03.2012 werden sich Sabine Wils (Europaabgeordnete DIE LINKE), Dora Heyenn (Fraktionsvorsitzende DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft) gemeinsam der Frage widmen, wie eine Wende in der Energiepolitik, weg vom Atomstrom, hin zu erneuerbaren Energien, weg von der Profitmaximierung für private Konzerne, hin zu Energienetzen in der Hand der Bürgerinnen und Bürger, entsprechend dem erfolgreichen Hamburger Volksbegehren aus dem Jahr 2011 umsetzbar ist und ob dies auch über Hamburg hinaus ein erfolgversprechendes Konzept sein kann.Moderiert wird die Veranstaltung durch Sabine Boeddinghaus (Fraktionsvorsitzende DIE LINKE in der Bezirksversammlung Harburg)

Die Veranstaltung findet in der in der TU Hamburg-Harburg, Raum N0009, Eißendorfer Str. 40 statt.

Jede/r Interessierte ist herzlich eingeladen die brandaktuellen Fragen gemeinsam zu diskutieren!

Stellungnahme der Fraktion zur Lärmaktionsplanung

Betrifft: Vorschlag zur Ergänzung der Maßnahmenliste zum Lärmaktionsplan Hamburg Bezirk Harburg


Stellungnahme zur Lärmaktionsplanung der Abgeordneten Sabine Boeddinghaus, Klaus Lübberstedt und  Elke Nordbrock/ Fraktion DIE LINKE

1.    DIE LINKE schlägt auch für die Eissendorfer Straße als Maßnahme 3.2 den Einbau eines lärmmindernden Fahrbahnbelags vor.
Begründung: In der Eissendorfer Str. sind besonders viele Menschen durch  Lärmbelästigung betroffen.

2.    Für die Bremer Straße schlägt DIE LINKE als Maßnahme 1.4 ein Durchfahrtsverbot für den Schwerlast-Durchgangsverkehr ab 12 t vor (falls rechtlich nicht anders möglich...

Stellungnahme der Fraktion zum Schulentwicklungsplan 2012

Betrifft: Schulentwicklungsplan 2012 für die staatlichen Grundschulen, Stadtteilschulen und Gymnasien in Hamburg- Referentenentwurf


Stellungnahme der Abgeordneten Sabine Boeddinghaus, Klaus Lübberstedt
und Elke Nordbrock / Fraktion DIE LINKE

Die Fraktion DIE LINKE stellt fest, dass der nun vorgelegte Schulentwicklungsplan Klarheit über die SPD-Bildungspolitik bringt: Dem zwanghaften Prinzip des „10-jährigen Schulfriedens“ werden jegliche Visionen und bildungspolitische sozialdemokratische Grundsätze geopfert. In der Furcht, mögliche Konfliktlinien in der Stadt zu eröffnen, wird versucht, es jeder Schule irgendwie Recht zu machen, wobei in jedem Einzelfall viele Fragen offen bleiben.
Die Fraktion DIE LINKE kritisiert zudem, dass die behördenintern vom zuständigen Staatsrat längst freigegebene Herbststatistik zum jetzigen Zeitpunkt nicht öffentlich gemacht wird. Damit fehlt den Fraktionen und politischen wie schulischen Gremien eine wichtige Bewertungsgrundlage. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Stellungnahme der Fraktion zur Globalrichtlinie

Stellungnahme der Abgeordneten Sabine Boeddinghaus, Klaus Lübberstedt
und Elke Nordbrock / Fraktion DIE LINKE zur Globalrichtlinie Sozialräumliche Angebote der Jugend-und Familienhilfe , hier: Stellungnahme der Bezirksversammlung gemäß § 46 (2) BezVG


Die Fraktion DIE LINKE begrüßt grundsätzlich die größere Gestaltungsfreiheit, die die Bezirke durch die vorgelegte Globalrichtlinie erhalten.
Vor dem Hintergrund ständig steigender Fallzahlen und Ausgaben im Bereich der Hilfen zur Erziehung (HZE), soll nun versucht werden, mit fachlichen Vorgaben in Form von Kontrakten und zusätzlich für die Bezirke bereitgestellten Geldern Fälle „einzusparen“ und so die Senkung der H.z.E.-Fallzahlen zu erreichen. „Die sozialräumlichen Angebote sollen die Fallzahlen der Hilfen zur Erziehung und die Ausgaben für Hilfen zur Erziehung begrenzen.“